Ein Essay aus dem Musikunterricht
von Leonhard Hülsmann (Kl. 10)
Bereits 370 vor Christus erkannte Platon die Bedeutung der Musik in Bezug auf die Erziehung der Gesellschaft und schlug deshalb vor, dass nur noch kriegerische und friedliche Musik erlaubt, sogar bestimmte antike Tonarten verboten sein sollten, weil sie Trauer, Trägheit und Trunkenheit übermitteln würden.
In der Vorstellung seines „Idealstaats“ sollten Dichter, Tonarten und sogar Instrumente verboten werden, wenn diese nicht mit den ethischen Vorgaben dieses Staates übereinstimmten. Als Hauptideal benannte Platon das Kriegertum, damals nur auf die Männer bezogen. Historisch gesehen war es von Nöten, dass ein Stadtstaat sowohl über ein weit verbreitetes Handelsnetz verfügte als auch jederzeit in den Krieg ziehen, bzw.… Weiterlesen