Von Neela Dieckmann (Kl. 10)
Die Mauern aus rotem Stein, die alten und die neuen Gebäude,
die uns Schüler umgeben.
Das Klingeln der Glocke, laut und schrill,
zeigt uns, wie jeder schöne Schultag für uns mal begann.
In den Fluren hört man hunderte Schritte,
Gelächter vermischt sich mit ernsten Blicken.
Wir stehen gemeinsam in Jevers Mitte, am Mariengymnasium
und nebendran gleich das Schloss.
Beides hat Fräulein Maria stark geprägt,
welche damals für Jever ein Leitstern war.
An der Tafel entstehen Formeln, Texte und Diktate
von Mathematik bis Politik und weiter zu Latein
viele Fächer werden hier vereint – man darf noch richtig Lernen,
mit dem Stift in der Hand und Ideen im Kopf.
Die Pausen im Hof, viele Kinder und ihr Lachen,
ihre Spiele und ihr Spaß und die Lehrer, die aufpassen.
Hier findet man noch Freunde fürs Leben,
hier blühen nicht nur die Blumen im Schulgarten,
sondern hier blüht auch unser Wissen.
Es ist mehr als nur ein Haus und staubige Bücher,
mehr als Noten und lernen, mehr als Druck und schlichtes Dasein
Akzeptanz wird GR0ß geschrieben: Es sind UNSERE Gedanken,
die das MG zusammenhalten und das Wissen, was jeden Tag steigt,
öffnet uns Türen für unser Leben.
Wenn wir dann gehen und die Schule ist aus,
bleibt ein Stück von uns immer hier zurück.
Das Mariengymnasium Jever macht uns für unser Leben bereit.
Auf dem Weg in die Welt und zu unserem Glück.
Bild zum Gedicht: Sweja Boekhoff (Alumna)
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