Exklusive Interviews mit MusikerInnen und ihrer Dirigentin!
Ab Klasse fünf ist es möglich, unsere Bläserklasse zu besuchen. Wir haben sowohl mit der musikalischen Leiterin der 6b gesprochen, als auch zwei SchülerInnen interviewt. Worüber? Lest selbst, was Matvey und Emma dazu sagen!
Bloody Mary: Wie oft habt ihr Musikunterricht in der Woche?
Matvey: Zweimal in der Woche, einmal Instrumentalgruppenunterricht und eine Orchesterprobe.
Bloody Mary: Was macht die Bläserklasse aus?
Matvey: Dadurch, dass alle zusammenspielen, wird auch das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Klassengemeinschaft gestärkt.
Emma: Es ist toll, wenn man gemeinsam musiziert und dass jeder eine wichtige Rolle im Orchester einnimmt.
Bloody Mary: Wie viele Auftritte habt ihr in der Regel?
Matvey: Drei bis vier Auftritte pro Schuljahr, wie die großen Schulkonzerte oder Vorspiele für zukünftige Fünftklässler („Schnuppertag“).
Bloody Mary: Was macht dir am meisten Spaß?
Emma: Das Zusammenspiel und die gemeinschaftliche Atmosphäre beim Proben.
Matvey: Das Instrument zu spielen und es zu erlernen.
Bloody Mary: Warum hast du dich damals für die Bläserklasse entschieden?
Matvey: Das MG und seine Bläserklassen haben mich schon immer stark interessiert. [Da ich schon selbst lange Saxophon gespielt habe], fiel mir die Entscheidung sehr leicht.
Emma: Ich spielte schon vor der Bläserklasse Klavier, und das machte mir sehr viel Spaß. Freunde meiner Mutter erzählten, dass ihre Kinder auch mal in der Bläserklasse waren und es eine tolle Erfahrung gewesen sei. Also wollte ich es auch ausprobieren und ein neues Instrument zusätzlich erlernen.
Bloody Mary: Danke, Matvey und Emma, dass ihr Eure Erfahrungen mit uns geteilt habt.

Zusätzlich zu den Lernenden haben wir auch noch Frau Waculik um Ihre Sichtweise gebeten.
Bloody Mary: Warum haben Sie sich damals dazu entschieden, eine Bläserklasse zu leiten?
Frau Waculik: Für mich ist Musik mehr als nur Unterricht, nämlich auch musikalische Praxis […]. Das Schönste ist, dass man zusammenarbeitet und zusammenspielt, wie in einem Sportverein. So kann ich die SchülerInnen auf ihrer musikalischen Laufbahn begleiten. Auch wenn etwas mal nicht direkt klappt, arbeiten wir so lange weiter, bis es sitzt.
Bloody Mary: Ist es manchmal stressig, eine Bläserklasse zu leiten?
Frau Waculik: Natürlich ist es manchmal stressig, allerdings kein negativer Stress. Ich lebe für die Musik und möchte meine Kenntnisse gerne mit den Kindern teilen. So versuche ich auch, meine ganze Energie mit in die Gruppe einfließen zu lassen. Das Training ist, wie für einen Marathon, schwierig, aber wenn man es schafft, ist man stolz auf sich selbst und die Gruppe.
Bloody Mary: Wie lange leiten Sie schon Bläserklassen?
Frau Waculik: Ich lernte an einer anderen Schule das Prinzip der Bläserklasse kennen und hatte großes Interesse daran. Seit 2013 leite ich hier am Mariengymnasium Jever Bläserklassen dieser Art und arbeite mit den jungen MusikerInnen zusammen. Da ich früher schon Querflöte in einem Orchester spielte, lag es mir noch näher, so etwas zu machen.
Die Interviews führten Anna Owerdieck und Daaje Grabbe.
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